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Interview mit Betty Schmidt

 

 

  1. Wie kamen sie auf die Idee Bücher zu schreiben?

 

Das hat sich bei mir mit der Zeit entwickelt. Geschichten habe ich mir schon immer ausgedacht. Als Kind habe ich sie mit Barbies gespielt, später lag ich oft stundenlang im Bett und habe sie mir ausgedacht und weiterentwickelt. Auf die Idee, sie aufzuschreiben, kam ich lange Zeit gar nicht. Irgendwann wurde ich von Freunden zu Online Rollenspielen eingeladen, bei denen wir gemeinsam Geschichten erfunden haben und jeder einen Charakter gespielt, bzw. geschrieben hat. Kurz darauf habe ich mich auch an Fanfiction versucht und so erste Schreiberfahrungen gesammelt. Mit der Zeit kam dann der Wunsch, einmal etwas Eigenes zu schreiben. Nach dem Studium habe ich mir gedacht, ich versuche es einfach mal und so ist der erste Teil meiner Lunadar Reihe entstanden.

 



 

  1. Haben Sie sich bei der Ausgestaltung der Charaktere an realen Personen orientiert?

 

Nein, nicht wirklich. Ein paar Eigenschaften und Vorlieben meiner Charaktere ähneln denen von Freunden oder meinen eigenen, aber das sind nur kleine Teile. Ich mag es lieber, mir Dinge selbst auszudenken. Dazu gehören auch Charaktere.

 



 

  1. Was brachte Sie ausgerechnet auf diese Themen? (Bezug „Lunadar“ Reihe)

 

Fantasy und vor allem Hexen habe ich schon immer geliebt. Angefangen hat alles mit Bibi Blocksberg. Die Kassetten liefen bei mir fast den ganzen Tag. Meinen Eltern ging das Hex-Hex-Geräusch schon tierisch auf die Nerven. :-)) Später habe ich Serien wie Charmed und Buffy geliebt. Da lag es für mich nahe, etwas in die Richtung zu schreiben.

 



 

  1. Wie viele Teile der „Lunadar“ Reihe sind noch geplant?

 

Ganz sicher bin ich mir noch nicht. Ideen habe ich bisher für 8 Bücher, aber das könnte sich noch ändern. Manches ist noch nicht ganz ausgereift und könnte weggelassen werden, und vor neuen Ideen bin ich auch nie sicher. :-)) Es könnten also nur 7 Teile werden, oder auch ein paar mehr.

 



 

  1. Können und wollen Sie bereits Ausblicke auf den 3. Teil der „Lunadar“ Reihe geben?

 

Gerne. Im 3. Teil der Reihe werden die bereits begonnenen Handlungsstränge weitergeführt und zum Großteil auch abgeschlossen. Der letzte Cliffanger war wirklich fies, das gebe ich zu. Im nächsten Teil wird es nicht so schlimm.

 

In der Haupthandlung geht es diesmal um die Jäger, die meinen Charakteren das Leben schwer machen. Das ist natürlich besonders hart für Sarah, da sie ihre Gefühle für Ryan nicht einfach abstellen kann. Darüber hinaus erfahren wir, was im Epilog des letzten Buches mit Selina passiert ist und wie sich ihr Leben dadurch verändern wird. Auch die Ermittlungen der Polizei werden weitergehen. Und als wäre das nicht genug, taucht auch noch eine Hexe auf, die eine Rechnung mit Sarah begleichen will.

 

Neben den ganzen unangenehmen Dingen gibt es für Sarah auch einen kleinen Lichtblick, denn ihr lang ersehntes Magie-Studium startet. Gemeinsam mit ihr werden die Leser das erste Mal die Uni Magija Lunadar betreten und ich hoffe, sie wird euch genauso gut gefallen wie mir. Ich würde auf jeden Fall gerne dort studieren. :-))

 

Natürlich wird auch die Liebe nicht zu kurz kommen. Wir erfahren zum Beispiel endlich, für wen sich Ariana entscheidet.

 



 

  1. An welchen Büchern arbeiten Sie neben der „Lunadar“ Reihe noch?

 

Ich schreibe momentan nur an Lunadar 3. Aber ich habe jede Menge Ideen für andere Bücher und bin dabei, sie alle aufzuschreiben und genauer auszuarbeiten. Die meisten davon sind Fantasy Romane. Manche spielen in der gleichen Welt wie Lunadar, andere sind vollkommen eigenständig. Ein paar Ideen für Sci-Fi Geschichten habe ich auch.

 



 

  1. Woher stammen die Inspirationen für Ihre Werke?

 

Viele meiner Ideen stammen ursprünglich aus Träumen. Oft sind diese ziemlich wirr und machen keinen Sinn, haben aber doch etwas, das mir gefällt. Das kann ich dann nie so lassen und muss eine logische, interessante Geschichte daraus machen. :-))

 

Ansonsten werde ich von Serien, Filmen oder Büchern inspiriert. Wenn ich eine tolle Geschichte lese oder sehe, möchte ich auch immer etwas Tolles kreieren. Es muss nicht mal ähnlich sein. Manchmal werde ich aber auch direkter inspiriert. Zum Beispiel, nachdem ich angefangen hatte, Nalini Singhs „Gilde der Jäger“Reihe zu lesen, kam mir eine Idee für eine Geschichte mit Engeln. Die Handlung ist komplett anders als die von Nalini Singh, aber es war das erste Mal, dass es geflügelte Wesen in einer meiner Ideen gab.

 



 

  1. Gibt es auch mal „Schreibblockaden“ und wie gehen Sie damit um?

 

Ja, die gibt es. Wie ich damit am besten umgehen soll, habe ich leider noch nicht herausgefunden, sonst würden meine Bücher schneller fertig. Falls jemand gute Tipps kennt, immer her damit. :-)) Meistens nutze ich die Zeit, in der es mit dem Schreiben nicht so klappt, zum Überarbeiten der Abschnitte, die ich bereits geschrieben habe.

 

9.Wo und in welcher Atmosphäre entstehen Ihre Bücher?

 

 

Sie entstehen bei mir zu Hause an meinem Schreibtisch. Ich glaube, ich habe mal ein Foto gemacht. Vielleicht finde ich es ja. Ah ja, hier ist es ...

 

Nebenher höre ich gerne Musik über iTunes oder Spotify.

 

 

10. Wie lange brauchen Sie um ein Buch zu schreiben?

 

Das ist bei mir ganz unterschiedlich. Das erste habe ich in ca. 3 Monaten geschrieben. Da habe ich aber auch erst hinterher mit dem Überarbeiten angefangen. Beim 2. habe ich viel länger gebraucht. Da habe ich allerdings schon zwischendrin überarbeitet und mich zur gleichen Zeit auch noch als Grafikdesignerin (v.a. für Buchcover) selbständig gemacht. Es kommt bei mir sehr darauf an, wie viel Zeit ich habe, und ob meine Muse mitspielt. Die scheint leider öfter mal Urlaub zu machen. Ich hoffe, das wird in Zukunft besser.

 


11. Wie läuft der „Entstehungsprozess“ eines Buches bei Ihnen ab?

 

 

Es beginnt alles mit einer Grundidee. Das kann eine Rahmenhandlung sein, ein bestimmter Charakter oder eine Liebesgeschichte. Wenn mir das gefällt, überlege ich, was sonst noch dazu passen würde. Meistens reicht es bei mir aus, ein bisschen zu überlegen, dann kommen die Ideen von ganz allein und erschlagen mich fast. :-)) Alles, was zusammenpasst, schreibe ich auf und bringe dabei ein bisschen Ordnung in das Chaos. Ich erstelle also eine Art roten Faden, an dem ich mich beim Schreiben des Buches entlang hangeln kann. Das ist für mich wichtig, damit ich nichts vergesse und hinterher alles Sinn macht. Darüber hinaus mache ich mir Notizen zu den Charakteren. Wenn ich das Gefühl habe, genug geplant zu haben, fange ich mit dem Schreiben an und überarbeite hinterher. Danach gehen die einzelnen Kapitel oder das komplette Buch zu Test- und Betalesern.

 



12. Wenn Sie ein Buch beginnen zu schreiben, wissen Sie dann schon wies ausgeht?

 

 

Ja, immer. Ich weiß zwar nicht jedes Detail und manche Dinge ändern sich auch während dem Schreiben noch, aber das Ende steht immer fest. Ich muss wissen, wo ich hin möchte, sonst komme ich nie an.

 

 

13. Welches war die erste Geschichte die Sie je aufgeschrieben haben?

 

Die erste eigene Geschichte war Lunadar 1. Davor habe ich nur Fanfiction geschrieben und das meiste davon auch nie beendet. Ich hatte immer zu viele neue Ideen, die mich abgelenkt haben.

 


14. Welchen Stellenwert in Ihrem Leben nimmt das Schreiben für Sie ein? Was ist Ihnen sonst noch wichtig im Leben?

 

Das Schreiben ist für mich sehr wichtig. Ich kann mich dabei kreativ ausleben und meiner Fantasie freien Lauf lassen. Außerdem hilft es mir, meinen Kopf frei zu bekommen. Die Ideen wollen raus. :-))

Ich bin aber auch noch auf andere Weise kreativ. Als Grafikdesignerin erstelle ich z.B. Buchcover. Dabei macht es mir besonders viel Spaß, aus bestehenden Bildern etwas Neues zu zaubern.

 

Darüber hinaus bastle auch auf herkömmliche Weise, z.B. Lesezeichen, Grußkarten, Schlüsselanhänger, usw. Einige meiner Kreationen verkaufe ich in meinem Onlineshop und auf DaWanda. Wer Interesse hat und gerne mal schauen möchte, was ich herstelle, kann sich auf meiner Homepage umsehen: www.charmingworld.de.

 

Abgesehen davon sind mir noch meine Familie und Freunde sehr wichtig.

 



15. Haben Sie selber ein Lieblingsbuch bzw. Autor?

 

 

Am liebsten lese ich Bücher von Ilona Andrews. Die Geschichten sind einzigartig, voller Humor, haben tolle Charaktere und sind von Anfang bis Ende spannend.

 



16. Wollten Sie schon immer Autor werden?

 

 

Nein, auf die Idee wäre ich früher nie gekommen. Als Kind habe ich auch nicht gern gelesen. In der Schule war das ein echter Zwang für mich. Das lag aber daran, dass es nicht die richtigen Bücher waren. Als ich das erste Fantasy Buch entdeckt habe, hat sich das schlagartig geändert. Seitdem lese ich sehr gerne. Mit dem Gedanken, Autorin zu werden, habe ich aber erst gegen Ende meines Studiums gespielt.

 



17. Wie alt waren Sie als Sie das Schreiben begonnen haben?

 

 

Hm, das weiß ich gar nicht mehr so genau. Ich schätze mal, Anfang bis Mitte 20. Davor habe ich nur Briefe geschrieben.

 



18. Lesen Sie selber viel?

 

 

Ich lese sehr gerne. Ob es viel oder wenig ist, kommt darauf an, was man unter viel versteht. Ich glaube, im letzten Jahr waren es um die 55 Bücher. Für manche ist das sicher viel, für andere wenig.

 



19. Wo und wie wohnen Sie?

 

 

Ich wohne in Stuttgart in einem kleinen Reihenhaus.

 

 

20.  Haben Sie Haustiere? Wenn ja, welche?

 

 

Nein, ich habe keine Haustiere. Als Kind wollte ich immer welche haben, aber meine Eltern waren dagegen. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt.

 



21. Was macht für Sie die Faszination von Büchern aus?

 

 

In fremde Welten eintauchen zu können und alles um sich herum zu vergessen. Dabei kann ich richtig schön entspannen.

 



 

Vielen Dank für Ihre Zeit, ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg und einen schönen Tag.

 

 

 

Gerne. Vielen Dank auch von meiner Seite. :-)

 



 


Interview mit Kate Franklin

 

 

1.Wie kamen sie auf die Idee Bücher zu schreiben?

 

Öhm … ja, also … Da war irgendwann im Sommer 2015 dieser Aufruf einer bekannten deutschen Autorin, die eine Art Schreibworkshop ins Leben rief, bei dem unerfahrene und erfahrene Autoren (und eben solche, die es werden wollten – oder nicht) gemeinsam an einer Anthologie arbeiten konnten. In diesem Rahmen entstand meine weltallererste Kurzgeschichte, die dann auch veröffentlicht wurde. Also alles in allem eine Sache, die ich nie vor hatte zu machen und doch heute immer wieder machen würde ;-)

 



 

2. Haben Sie sich bei der Ausgestaltung der Charaktere an realen Personen orientiert?

 

Unweigerlich fließen „echte“ Einflüsse in meine Charaktere. Gestik, Mimik, Charakterzüge … Ich liebe „Menschenkino“ und schau mir da echt viel ab :-P

 



 

3. Was brachte Sie ausgerechnet auf diese Themen? (Bezug „Crazy“ Reihe)

 

Band 1 ist ja die Fortsetzung meiner ersten Kurzgeschichte, die Idee war also schon da. In diesem Buch gab es zwei Nebencharaktere, die plötzlich nach einer eigenen Geschichte geschrien haben, die ich momentan umsetze. Die Ideen dazu standen aber auch hier relativ schnell fest. Bevor ich mit Band 2 begonnen hatte, stand das Gerüst für Band 3 … Und, dank zwei ganz liebreizender Autorenkolleginnen gäbe es sogar noch Stoff für weitere Bände ;-)

 



 

4. Wie viele Teile der „Crazy“ Reihe sind noch geplant?

 

Vorerst drei (aber mal sehen, was passiert, wenn ich die Schublade, in der die restlichen Ideen schlummern, öffne)

 



 

5. Können und wollen Sie bereits Ausblicke auf den 2. Teil der „Crazy“ Reihe geben?

 

Ein bißchen was kann ich guten Gewissens verraten, allerdings noch nicht viel, da ich ja noch mitten im Schreibprozess stecke Im 2. Band wird es um Linda und Leander gehen, die sich durch einen mehr oder weniger witzigen Zufall kennenlernen und gemeinsam irgendwie die Hürden des Lebens meistern müssen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und es stellt sich die Frage, ob sie einander helfen können oder nicht …

 

Ach und für die ganz Neugierigen – es gibt da diese App – „SNIPSL“ heißt die. Da kann man seinen Lieblingsautoren beim Entstehen neuer Bücher über die Schulter schauen, denn die veröffentlichen da häppchenweise Auszüge aus ihren neuen oder entstehenden Werken. Und neben ganz vielen erfolgreichen und namhaften Autoren habe auch ich die Ehre, „Drive Me Crazy – Ich Du … Wir“ dort in Auszügen der Leserwelt zu präsentieren.

 



 

6. An welchen Büchern arbeiten Sie neben der „Crazy“ Reihe noch?

 

Es liegt noch das ein oder andere Gemeinschaftsprojekt in der Pipeline, was mir auch wahnsinnig viel Spaß macht (als das Schreiben dran, nicht das in der Pipeline liegen ;-) ) und es gibt mittlerweile einige angefangene Ideen auf meiner Festplatte.

 



 

7. Woher stammen die Inspiration für Ihre Werke?

 

Aus dem alltäglichen Leben. Das ist Inspiration genug ;-)

 



 

8. Gibt es auch mal „Schreiblockaden“ und wie gehen Sie damit um?

 

Schreibblockaden direkt hatte ich noch nicht. Allerdings gibt es Momente, an denen ich nicht weiterkomme … Ich gönn mir eine Pause, frag vielleicht nochmal die ein oder andere liebgewonnene Kollegin, les nochmal alles durch und dann geht’s irgendwann und irgendwie weiter.

 



 

9. Wo und in welcher Atmosphäre entstehen Ihre Bücher?

 

Überall und immer. Ich hab inzwischen die Erfahrung gemacht, dass die besten Ideen in den ungünstigsten Momenten kommen und bin daher immer gerüstet.

 



 

10. Wie lange brauchen Sie um ein Buch zu schreiben?

 

Mein Erstling hat ziemlich lange gedauert, quasi eine Buchschwangerschaft in Echtzeit. Da fehlte es noch Handwerk und Routine. Das wird jetzt beim 2. Band alles flüssiger und geht besser von der Hand, sodass ich meine Leser nicht mehr ganz so lange warten lassen muss.

 



 

11. Wie läuft der „Entstehungsprozess“ eines Buches bei Ihnen ab?

 

Hm, ein Entstehungsprozess … Also, da ist diese Idee, die sich mehr oder minder in meinem Kopf manifestiert hat und aufs Papier will. Wenn ich den groben Plot im Kopf habe, weiß, was wann mit wem passieren soll, schreibe ich einfach los und schau, wie sich Story und Protagonisten entwickeln.

 



 

12. Wenn Sie ein Buch beginnen zu schreiben, wissen Sie dann schon wies ausgeht?

 

Bei „Love Me Crazy – Schöner Schein“ hatte ich das Ende ziemlich schnell vor Augen. Und auch jetzt im Band 2, der übrigens „Drive Me Crazy – Ich Du … Wir“ heißen wird, steht der letzte Satz schon fest. Bis dahin können die Protagonisten fast machen, was sie wollen ;-)

 



 

13. Welches war die erste Geschichte die Sie je aufgeschrieben haben?

 

Crazy Christmas“

 

Das ist die Geschichte, die mich zu meinem Erstling inspiriert hat. Oder nein, halt, es wurden Stimmen laut, die sagten, ich solle die Story weiterentwickeln. Dabei raus

 

kam „Love Me Crazy“.

 



 

14. Welchen Stellenwert in Ihrem Leben nimmt das Schreiben für Sie ein? Was ist Ihnen sonst noch wichtig im Leben?

 

Neben Job und Familie ist mir das Schreiben inzwischen sehr wichtig geworden. Ohne geht nicht mehr, unvorstellbar ;-) Aber das Leben an sich ist mir wichtig, genießen, träumen, lieben, lachen, kleine Dinge schätzen …

 



 

15. Haben Sie selber ein Lieblingsbuch bzw. Autor?

 

Unzählig viele inzwischen :-D

 



 

16. Wollten Sie schon immer Autor werden?

 

Ähm … nö

 



 

17. Wie alt waren Sie als Sie das Schreiben begonnen haben?

 

Soll ich das wirklich verraten? Ich war *huuuuuu39uuuust* :-P

 



 

18. Lesen Sie selber viel?

 

Leider fehlt mir inzwischen oft die Zeit dazu, ich muss mich immer entscheiden – Lesen oder Schreiben. Da ich ja nun selber Leser habe, die ich mit Lektüre versorgen möchte, gewinnt oft das Schreiben. Aber im Urlaub gönn ich mir ausreichend Lesezeit.

 



 

19. Wo und wie wohnen Sie?

 

Ich wohne im sächsischen Elbflorenz mit meiner Familie.

 



 

20. Haben die Haustiere? Wenn ja, welche?

 

Nein, nur Unmengen an Plüschtieren

 



 

21. Was macht für Sie die Faszination von Büchern aus?

 

Ich liebe Bücher. Sie nehmen einen mit auf die Reise, entführen einen in andere Welten, fremde Leben und Träume <3 Und ich liebe den Geruch frisch gedruckter Bücher, total bekloppt, ich weiß, aber wenn ich ein Buch gekauft hab, muss ich als erstes meine Nase reinstecken ;-)

 

 

 

Vielen Dank für Ihre Zeit, ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg und einen Schönen Tag.

 

 

 

Vielen lieben Dank, dass ich dabei sein durfte <3

 

 

 




 


Interview mit Alisha McShaw

 

 

1.Wie kamen sie auf die Idee Bücher zu schreiben?

 

 

Geschrieben habe ich schon immer. Die Idee, ein Buch zu schreiben, war auch immer wieder mal da, aber richtig fix wurde sie erst 2014. Ich begann, mein Fantasy-Projekt zu schreiben. Es plätscherte aber vor sich hin, bis ich dann im März 2016 zu der weltbesten Community „Authorwing“ bei Facebook kam. Dort lernte ich unter anderem Melanie kennen – und der Rest ist Geschichte

 



 

2. Haben Sie sich bei der Ausgestaltung der Charaktere an realen Personen orientiert?

 

 

Ich orientiere mich nie wissentlich an realen Personen. Ich versuche, den Charakteren in ihren ganz eigenen Eigenschaften immer gerecht zu werden, damit sie authentisch wirken. Aber ich glaube, es steckt in jedem ein bisschen von mir. Und wenn es nur das Herzblut ist.

 



 

3. Was brachte Sie ausgerechnet auf diese Themen? (Bezug „Heil mich“ Reihe)

 

 

Die Idee zu „Michael“, also Band 1, lag schon eine Weile ruhend auf meinem Computer. Ich dachte immer, dass ich (weil ich recht burschikos bin) keine „Mädchen-Geschichten“ schreiben kann. Als ich dann Melanie kennenlernte und anfing, ihre Bücher zu korrigieren, dachte ich mir, dass ich nix zu verlieren habe, und zeigte ihr die Idee. Sie fand die Story gut und empfahl mir, sie zu schreiben.

 

Zu dem Zeitpunkt war das für mich aber noch total abwegig, und ich schlug ihr vor, dass SIE die Geschichte schreiben soll. Für Melanies Antwort bin ich heute sehr dankbar. Sie sagte:

 

Allein? Niemals. Mit dir zusammen – sofort!“

 



 

4. Wie viele Teile der „Heil mich“ Reihe sind noch geplant?

 



 

Als wir angefangen haben zu schreiben, war genau ein (!) Band fest geplant. Je näher wir dem Ende kamen, desto klarer wurde uns, dass wir Annabells Geschichte auch schreiben wollen, weil sie so viel zu erzählen hätte, wenn wir sie ließen. Dann begannen unsere Neben-Charaktere, sich zu verselbständigen, und es wurden immer mehr „Stimmen“ laut, die gehört werden wollten.

 

So waren es eine Weile lang 7 Bände, die sich jetzt aber auf 6 Bände reduziert haben. Nicht, weil wir nicht noch Ideen hätten für weitere, aber wir fanden, dass wir unser Glück nicht überstrapazieren wollen. Und außerdem haben wir festgestellt, das noch so viele Geschichten in unseren Köpfen darauf warten, erzählt zu werden, dass wir sicher noch lange zusammen schreiben werden.

 



 

5. Können und wollen Sie bereits Ausblicke auf den 5. Teil der „Heil mich“ Reihe

 



 

Ich kann und ich will In Band 5 wird es um „Francoise“ gehen. Ein Charakter, der niemals geplant war für eine eigene Geschichte. Eigentlich spielte Fran nur eine klitzekleine Rolle in Band 1, aber als wir Band 4 schrieben, drängte sie sich auf einmal in den Vordergrund und zeigte so viele tolle Seiten von sich, dass wir unsere Pläne umgeworfen haben.

 

Francoise hätte viel erreichen können, doch ein böser Schicksalsschlag zerstörte ihre Karrierepläne. Als Assistentin von Patrick St. Claire „fristet“ sie nun ihr Dasein. Dabei lernt sie jedoch Jefferson, den Chauffeur von Mr. St. Claire, kennen – und wir hoffen, dass es Jefferson gelingt, Francoise zu zeigen, wie schön das Leben sein kann

 



 

6. An welchen Büchern arbeiten Sie neben der „Heil mich“ Reihe noch?

 



 

Oh je, wo soll ich anfangen? Geplant ist seit gut 2 Jahren mein eigenes Projekt, eine Urban Fantasy Geschichte, aber – momentan steht die ziemlich weit hinten an, muss ich zugeben, obwohl sie schon fast fertig ist. An ihr arbeite ich nur, wenn ich wirklich mal etwas Luft habe.

 

Für mich selbst ist mindestens eine eigene Liebesgeschichte geplant, an der ich recht aktiv schreibe und so einige weitere Projekte mit Melanie zusammen. Diese haben für mich oberste Priorität zur Zeit, weil ich einfach … die gemeinsame Arbeit mit ihr so sehr liebe, dass es mir nicht wie Arbeiten vorkommt, sondern wie … das Schönste Hobbie der Welt

 



 

7. Woher stammen die Inspiration für Ihre Werke?

 



 

Die Ideen kommen von überall her, und (leider) lassen sie sich manchmal auch nicht so sehr in den Hintergrund drängen, wie wir das von der Zeit her bräuchten. Ich persönlich stelle fest, dass ich mittlerweile von fast allem „getriggert“ werde für eine Idee. Sei es ein Lied, ein Film, eine Begegnung auf der Straße – alles. Man muss die Geschichten nur zu deuten wissen.

 



 

8. Gibt es auch mal „Schreiblockaden“ und wie gehen Sie damit um?

 



 

Mittlerweile glaube ich nicht mehr an Schreibblockaden. Diese waren vor ein paar Monaten noch meine liebste Ausrede, aber jetzt sind sie für mich nicht mehr als genau das, eine Ausrede. Ich neige zu Perfektionismus, und dadurch überarbeite ich mir manchmal meine Texte kaputt und das blockiert mich dann. Ich zwinge mich jetzt zum Schreiben und meistens dauert es keine 10 Minuten, bis ich wieder im Flow bin.

 



 

9. Wo und in welcher Atmosphäre entstehen Ihre Bücher?

 



 

Mitten im größten Chaos meiner Familie. Ich habe ein großes Büro, aber am liebsten sitze ich in einer winzig kleinen Ecke im Wohnzimmer, mit meinem 12-Zoll-Laptop auf dem Tisch und … lasse das Chaos über mich hereinbrechen.

 

Die Atmosphäre äußert sich bei mir in der Musik. Es hat sich herausgestellt, dass ich während dem Schreiben eines Bandes fast immer das gleiche Lied höre. Michael ist zum Beispiel fast ausschließlich mit „Disturbed – Sound of Silence“ entstanden.

 



 

10. Wie lange brauchen Sie um ein Buch zu schreiben?

 



 

Wie lang ich allein brauche, kann ich noch nicht abschließend sagen, da ich noch an meinem eigenen Werk arbeite. Aber mit Melanie zusammen liegen wir im Moment bei ungefähr 5-7 Wochen, wobei wir manchmal zeitgleich an 2 Projekten arbeiten.

 



 

11. Wie läuft der „Entstehungsprozess“ eines Buches bei Ihnen ab?

 



 

Als erstes ist da die Idee. Und dann – fangen wir an zu schreiben. Wir wissen beim Beginnen eines Buches nichts von der Geschichte, außer den Namen der Charaktere und haben eine ungefähre Vorstellung davon, welche Geschichte der Charakter hinter sich hat.

 



 

12. Wenn Sie ein Buch beginnen zu schreiben, wissen Sie dann schon wies ausgeht?

 



 

Nein

 



 

13. Welches war die erste Geschichte die Sie je aufgeschrieben haben?

 



 

Leider kann ich mich nicht daran erinnern, welche meine erste Geschichte war. Meine Mutter hat sie, weigert sich aber, mir zu sagen, um was es ging, da sie mir diesen handbeschriebenen Block zu meinem 40. Geburtstag schenken möchte

 



 

14. Welchen Stellenwert in Ihrem Leben nimmt das Schreiben für Sie ein? Was ist Ihnen sonst noch wichtig im Leben?

 



 

Schreiben bedeutet mir alles. Es kommt direkt nach meinen Kindern und meinem Mann. Ich hätte mir noch vor 6 Monaten nicht träumen lassen, dass ich mit dem, was ich so sehr liebe, tagtäglich arbeiten darf und das es da draußen sogar Menschen gibt, die spüren, wieviel Herzblut wir in unsere Geschichten legen.

 



 

15. Haben Sie selber ein Lieblingsbuch bzw. Autor?

 



 

Stephen King & Marion Zimmer-Bradley. Letztere schrieb „die Feuer von Troja“. Ein Buch, dass mich sehr inspiriert hat und mit Sicherheit einen Großteil dazu beitrug, dass ich Fantasy schreiben wollte.

 



 

16. Wollten Sie schon immer Autor werden?

 



 

Ich wollte schon immer Geschichten schreiben, ja. Aber ob ich immer Autor werden wollte? Ich denke, nein. Mir hat es lange Zeit gereicht, für mich und den kleinen Kreis an Rollenspielern zu schreiben. Der Wunsch, wirklich Autor sein zu wollen, entstand erst durch meine Fantasy-Geschichte.

 



 

17. Wie alt waren Sie als Sie das Schreiben begonnen haben?

 



 

Schreiben, oder Schreiben? *lächelt* Ich schreibe, seitdem ich alle Buchstaben kann. Aber in der Schule habe ich Aufsätze gehasst. Ein Thema vorgegeben zu bekommen – das war nichts für mich. Ich denke, zu schreiben mit dem Ziel, es auch anderen zugänglich zu machen, habe ich begonnen in 2014.

 



 

18. Lesen Sie selber viel?

 



 

Ja. Im Schnitt waren es bei mir pro Monat 20-30 Bücher. Aber seitdem ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe, ist es bedeutend weniger geworden, was mir manchmal wirklich leid tut, weshalb ich mir jetzt Abends bewusst Zeit nehme zum Lesen.

 



 

19. Wo und wie wohnen Sie?

 



 

Ich wohne in Neuwied am Rhein, in der Nähe von meiner Geburtstadt Koblenz. Hier leben und lieben wir in einem kleinen Stadtteil.

 



 

20. Haben die Haustiere? Wenn ja, welche?

 



 

Nein. Keine Haustiere. Meine 7-jährige Tochter neigt zu „Extrem-Beschmusen“ und das möchte ich keinem Lebewesen antun

 



 

21. Was macht für Sie die Faszination von Büchern aus?

 



 

Sie lassen mich alle Sorgen vergessen und nehmen mich mit in eine Welt, in der ich alles sein kann, was ich will. Sie setzen mir keine Grenzen und geben mir ein Gefühl von Freiheit.

 

 

 

Vielen Dank für Ihre Zeit, ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg und einen Schönen Tag.

 

 

 

Vielen Dank, das ich an diesem Interview teilnehmen durfte! <3


 


Interview mit Andrew Holland

 

 

1.Wie kamen Sie auf die Idee Bücher zu schreiben?

 

Ich schreibe seit ich denken kann. Angefangen hat es mit einer Geschichte in der Schule um einen Jungen, der zufällig ein Verbrechen beobachtet. Das waren nur Kindergeschichten für mich, aber es hat Spaß gemacht, sich etwas auszudenken.

 



 

2. Haben Sie sich bei der Ausgestaltung der Charaktere an realen Personen orientiert?

 

Jede Figur hat ein bisschen etwas von mir und meiner Frau Simone. Natürlich nur die guten Charaktere. So ist Rick der Sportfanatiker, wie ich. Simone ist verständnisvoll und voller Wärme für andere. Wie Kathlyn.

 



 

3. Was brachte Sie ausgerechnet auf diese Themen? (Bezug „Wovon Träumst du?“)

 

Ich kam vor etwa zwei Jahren auf die Geschichte. Damals hatte ich noch die Szene mit dem Wassertank im Kopf und musste sie direkt aufschreiben. Aber irgendwie ließ mich die Geschichte nicht mehr los und ich habe – Simone hat mich aufgemuntert – begonnen, richtig an der Idee zu arbeiten. Währenddessen kamen mir Ideen zu weiteren Verbrechen. Es war als hätte jemand meinem Gehirn einen Startschuss gegeben.

 

Vor zwei Jahren hatte ich noch darüber nachgedacht, wie es wohl wäre, wenn man die Wahl hätte, wer sterben muss. Im weitesten Sinn kam mir dann diese Szene in den Kopf, in der zwei Kinder darum kämpfen sollen, welches der beiden leben darf.

 



 

4. An welchen Büchern arbeiten Sie neben dem Buch „Wovon Träumst du?“ noch?

 

Keinem. Ich bin nicht hauptberuflich Autor. Ich bin selbstständiger Messebauer. Aber ich arbeite gerade an dem dritten Buch „Lass uns spielen“, da „Wovon träumst du?“ am 17.12.2016 erschienen ist.

 



 

5. Woher stammen die Inspiration für Ihre Werke?

 

Ich beobachte gerne Menschen und da ich beruflich sehr viel mit unterschiedlichen Menschen zu tun habe, kommen mir während der Arbeit die wildesten Ideen.

 



 

6. Gibt es auch mal „Schreiblockaden“ und wie gehen Sie damit um?

 

Ich habe ja keinen Stress, neue Bücher veröffentlichen zu müssen, kein Druck, keine Abgabetermine. Das ist mir auch sehr wichtig, weil ich meine freie Zeit primär für die Familie nutze, dann kommt Sport und dann erst das Schreiben.

 



 

7. Wo und in welcher Atmosphäre entstehen Ihre Bücher?

 

Immer abends oder nachts. Je nachdem, was meine Frau noch vor hat …

 



 

8. Wie lange brauchen Sie um ein Buch zu schreiben?

 

Das kommt ganz darauf an, wie viel Zeit mir zur Verfügung steht. Meistens bin ich beim Schreiben richtig weggetreten und dann geht es schnell. Manchmal schreibe ich Tagelang gar nicht weiter. Ich lege mich da ungern fest.

 



 

9. Wie läuft der „Entstehungsprozess“ eines Buches bei Ihnen ab?

 

Ich habe die Idee, die ich ausarbeite und dann schreibe ich nach dieser Vorlage. Nicht immer klappt das. Manchmal läuft die Geschichte dann doch anders ab, als ich es mir am Anfang vorgestellt habe.

 



 

10. Wenn Sie ein Buch beginnen zu schreiben, wissen Sie dann schon wies ausgeht?

 

Das Ende weiß ich immer zuerst. Ich würde ausflippen, wenn ich nicht wüsste, wie es endet.

 



 

11. Welches war die erste Geschichte die Sie je aufgeschrieben haben?

 

Wie oben bereits erwähnt, ging es um einen Jungen, der ein Verbrechen beobachtet und selbst ermittelt.

 



 

12. Welchen Stellenwert in Ihrem Leben nimmt das Schreiben für Sie ein? Was ist Ihnen sonst noch wichtig im Leben?

 

Meine Familie geht vor das Schreiben. Und dann kommt Sport. Erst danach Schreiben. Ich habe ja noch einen Beruf, den ich ausübe. Ehrlich gesagt, hatte ich auch nicht mit der Resonanz gerechnet. Ich dachte, ich stelle das Buch online und Freunde kaufen und lesen es. Das alles hat mich etwas überrascht.

 



 

13. Haben Sie selber ein Lieblingsbuch bzw. Autor?

 

Stephen King. Ich lese keine anderen Bücher, weil ich dazu auch wenig Zeit habe.

 



 

14. Wollten Sie schon immer Autor werden?

 

Keine Ahnung, ob ich das wollte. Ich glaube als Kind wollte ich Feuerwehrmann werden. Ein Held sein. Menschen retten. Jetzt baue ich Messestände und Verkaufsräume größerer Ketten auf. So ist das Leben.

 



 

15. Wie alt waren Sie als Sie das Schreiben begonnen haben?

 

Ich glaube, ich war so zwölf oder dreizehn. Ich bin da nicht mehr so sicher.

 



 

16. Lesen Sie selber viel?

 

Wenn es die Zeit erlaubt, ja. Aber meistens habe ich die nicht.

 



 

17. Wo und wie wohnen Sie?

 

Sorry, hier muss ich passen, da mir meine Privatsphäre sehr wichtig ist.

 

 

18. Haben die Haustiere? Wenn ja, welche?

 

Nein, leider nicht. Meine Tochter ist allergisch gegen Tierhaare. Sie hat das von ihrer Mutter geerbt.

 



 

19. Was macht für Sie die Faszination von Büchern aus?

 

Bücher sind für mich eine Auszeit von der Realität. Schöner als Fernsehen oder Kino, da ich meine eigene Fantasie anrege.

 

 

 

Vielen Dank für Ihre Zeit, ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg und einen schönen Tag.

 

 

 

Vielen Dank für die Möglichkeit, etwas über meine Bücher erzählen zu dürfen.

 

 

 

 




 


Interview mit Daniel Möller

 

 

1.Wie kamen sie auf die Idee Bücher zu schreiben?

 

Schon als Kind wollte ich Schriftsteller werden. Der stille Mensch mit der Schreibmaschine, oder der Mann mit Laptop in einem Café, diese Vorstellung gefiel mir immer ganz gut. Es fehlten nur: Gute Ideen. Als Kind war ich dafür nicht reif genug. Meine Phantasie war streckenweise zu phantastisch, um sie zu bändigen. Erst Jahr e später, ich muss 26 gewesen sein, kam mir eine Buchidee, die mich nicht mehr losließ. Ich begann sofort, und seither bin ich dabei geblieben.

 



 

 

 

2. Haben Sie sich bei der Ausgestaltung der Charaktere an realen Personen orientiert?

 

Das macht man wohl zwangsläufig. Mir jedenfalls hilft es, einen Menschen vor mir zu sehen, auch wenn er nur das Aussehen oder eine der Charaktereigenschaften besitzt. Natürlich darf man die Person später nicht mit dem Buchcharakter verwechseln, denn diese ist durchweg eigenständig und eine eigenwillige Kreation!

 



 

3. Was brachte Sie ausgerechnet auf diese Themen? (Bezug „Das Plagiat“)

 

Die erste Buchidee entstammt tatsächlich einem Monolog, den ich führte. Ich fragte mich, wie ich eine interessante Geschichte auf die Beine stellen kann. Ich sagte zu mir selbst „Du kannst sie ja schlecht irgendwo abschreiben…“ und da war die Idee von einer Geschichte rund um ein „vermeintliches“ Plagiat geboren.

 



 

4. An welchen Büchern arbeiten Sie neben dem Buch „Das Plagiat“ noch?

 

Das Plagiat befindet sich derzeit gemeinsam mit einer Lektorin in der Endphase und wird dieses Jahr unter dem Sadwolf Verlag neu veröffentlicht. Im Dezember habe ich parallel dazu meinen zweiten Roman „Die Träume, die ich rief“ veröffentlicht, und in meiner Schublade liegen noch ein halbes Dutzend Geschichten, die auf ihre Erweckung warten.

 



 

5. Woher stammt die Inspiration für Ihre Werke?

 

Die Inspiration trifft mich oft wie ein Schlag – mitten im Alltag. Für meinen letzten Roman war ein wirklicher Traum die Vorlage, und mein nächster Roman fiel mir ein, als ich einem Aktenvernichter bei seiner Arbeit zusah.

 



 

6. Gibt es auch mal „Schreiblockaden“ und wie gehen Sie damit um?

 

Schreibblockade“ nennt sich bei mir „Alltag“. Ich finde schlicht nicht immer die Zeit, zu schreiben. Dann müssen Notizzettel oder die Aufnahmeapp im Handy herhalten. Wenn ich einmal sitze und Ruhe habe, gibt es kein Halten mehr.

 



 

7. Wo und in welcher Atmosphäre entstehen Ihre Bücher?

 

Die letzten beiden entstanden auf dem Sofa mit Laptop auf dem Schoß inmitten des Familientrubels. Das funktioniert nicht immer, aber ich habe es irgendwie geschafft. Inzwischen habe ich mir in einem abgelegeneren Zimmer ein Büro einrichten können und versuche, damit auch im Kopf einen Schalter umzulegen und Alltag strikt von meiner Passion zu trennen.

 



 

8. Wie lange brauchen Sie um ein Buch zu schreiben?

 

Das Plagiat“ durchlief mehrere Phasen. Zunächst schrieb ich etwa 2 Jahre wild daran herum, legte es 5 Jahre auf Eis und überarbeitete es noch einmal etwa 4 Monate vor seiner ersten Veröffentlichung. Dass es jetzt noch einmal im Verlag erscheint, ist sehr aufregend für mich und die Zusammenarbeit mit einer Lektorin noch einmal eine ganz andere. Strukturiert kommen wir sehr gut gemeinsam voran.

 

Die Träume, die ich rief“ hat vom ersten Wort bis zur Veröffentlichung 15 Monate in Anspruch genommen, was ich unter dem Aspekt, dass ich Vollzeit arbeiten gehe und eine Familie habe, schon sportlich nenne. Ich habe allerdings auch viel über das Schreibhandwerk dazugelernt und bin optimistisch, Folgebücher in 10-12 Monaten fertigstellen zu können, wenn ich diesmal alles richtig mache.

 



 

9. Wie läuft der „Entstehungsprozess“ eines Buches bei Ihnen ab?

 

Zunächst brauche ich die „zündende Idee“. Das ist für mich ein Highlight, dass ich in der Form noch in keinem Film oder Buch gesehen habe, ein interessantes Detail eben. Wenn mir dazu noch ein schlüssiger Plot oder eine Umgebung oder ein Schicksal einfällt (oder vielleicht auch nur ein Klasse Titel), dann wird es notiert!

 

Diese Notizen werden zu einem Plot ausgeweitet, dieser bereits in Kapitel aufgeteilt, in denen ich festlege, was dort grob geschehen wird. Ich lege Steckbriefe meiner Hauptpersonen fest. Und in diesem Konstrukt kann ich beginnen, zu schreiben.

 



 

10. Wenn Sie ein Buch beginnen zu schreiben, wissen Sie dann schon wies ausgeht?

 

Für gewöhnlich beantworte ich mir diese Hauptfragen: Anfang – Hauptteil – Ende. Es gibt aber auch Geschichten, die ich mir noch aufhebe, bei denen vor allem der Schluss noch offen ist. Das ist mitunter sehr spannend, weil sich diese Frage erst beim Schreiben beantworten wird.

 



 

11. Welches war die erste Geschichte die Sie je aufgeschrieben haben?

 

So richtig war es „Das Plagiat“. Ich hatte allerdings einst eine frühe Geschichte über eine Schatzsuche mitten in einer Kleinstadt. Die Notizen gibt es noch. Ob ich das jemals noch in Angriff nehmen sollte …

 



 

12. Welchen Stellenwert in Ihrem Leben nimmt das Schreiben für Sie ein? Was ist Ihnen sonst noch wichtig im Leben?

 

Meine Familie steht an erster Stelle, und auch mein Beruf und die berufliche Entwicklung sind mir wichtig. Jedoch gibt es Tage, an denen ich geneigt bin, alles hinzuschmeißen und mich 100% dem Schreiben widmen zu wollen. Die Vernunft hält einen natürlich von solch einem Schritt ab, auch wenn man das manchmal bedauert.

 



 

13. Haben Sie selber ein Lieblingsbuch bzw. Autor?

 

Eigentlich nicht wirklich. Ich lebe immer gerne in der Welt, die ich gerade lese. Dennoch kann ich das Harry Potter-Gesamtwerk nennen, dessen Tiefe und Facettenreichtum ich sehr bewundere.

 



 

14. Wollten Sie schon immer Autor werden?

 

Der Wunsch war zumindest immer wieder mal da, wenn auch nicht dauerhaft präsent. Ich finde es auf jeden Fall wahnsinnig aufregend, dass man sich so manchen Wunsch noch in jedem Alter erfüllen kann.

 



 

15. Wie alt waren Sie als Sie das Schreiben begonnen haben?

 

Mit 6 Jahren eigentlich. Ich weiß noch, dass ich, sowie ich schreiben konnte, und sei es auch nur als Hausaufgabe gewesen, meiner Phantasie gerne freien Lauf ließ.

 



 

16. Lesen Sie selber viel?

 

So oft ich kann. Ich lese unheimlich gern, allerdings finde ich seit 2 Jahren weniger Zeit dafür, da ich, wenn ich die Wahl habe: Lesen oder Schreiben, stets das Schreiben vorziehe, um voranzukommen. Ich habe mir allerdings vorgenommen, beim nächsten abgeschlossenen Projekt mich wieder meinem SuB zu widmen.

 



 

17. Wo und wie wohnen Sie?

 

Ich wohne mit meiner Familie in einer Wohnung mit großem Garten in einem kleinen Ort in der Nähe von Wiesbaden. Direkt an unser Grundstück grenzen Felder und die Grundschule. Vom ersten Stock haben wir einen schönen Ausblick.

 



 

18. Haben Sie Haustiere? Wenn ja, welche?

 

Wir hatten schon einen Hund, eine Katze und allerlei Mäuse, Kaninchen und Dsungarische Zwerghamster (die sind toll! Googlen!) aber derzeit haben wir kein Haustier.

 



 

19. Was macht für Sie die Faszination von Büchern aus?

 

Ich finde Bücher, gerade weil sie „analog“ sind, als Medium unglaublich reizvoll. Sie sind ursprünglich, schlicht gestaltet, zweidimensional. Und doch eröffnen sie uns geradezu WELTEN, wenn wir uns ihnen widmen. Als Leser ist es ein unvorstellbares Erlebnis. Und als Autor … endlose Möglichkeiten und Potenzial. Man muss nur lernen, etwas daraus zu machen.

 

 

 

Vielen Dank für Ihre Zeit, ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg und einen Schönen Tag.

 

 

 



 


Interview mit Melanie Weber-Tilse

 

 

1.Wie kamen sie auf die Idee Bücher zu schreiben?

 

 

Durch eine befreundete Autorin, die ich aus einem Hundeforum kenne – früher war man tatsächlich noch in Foren unterwegs

 

 

2. Haben Sie sich bei der Ausgestaltung der Charaktere an realen Personen orientiert?

 

 

Nein, überhaupt nicht.

 

 

3. Was brachte Sie ausgerechnet auf diese Themen? (Bezug „Heil mich“ Reihe)

 

Das war meine wundervolle Mitautorin Alisha Mc Shaw. Die hatte mich im Sommer 2016 gefragt, ob ich eine Buchidee von ihr schreiben würde, weil sie selbst eigentlich im Fantasybereichunterwegs sein wollte. Aus meinem „nein, nicht alleine“, wurde ein „gemeinsam“ und dann aus einem Buch eine ganze Reihe!

 

 

4. Wie viele Teile der „Heil mich“ Reihe sind noch geplant?

 

 

Insgesamt werden es 6 Teile werden. Somit sind noch 2 geplant. Ich kann an der Stelle aber verraten, dass wir Auskopplungen und weitere gemeinsame Werke geplant haben

 

 

5. Können und wollen Sie bereits Ausblicke auf den 5. Teil der „Heil mich“ Reihe geben?

 

 

Im fünften Teil geht es um Francoise Denver, die ein Zufallscharakter ist und eigentlich nur als „Blasehase“ im ersten Teil eingeführt wurde. Dass sie nun einen eigenen Teil bekomme, war nie so geplant gewesen. Der arme Chauffeur Jefferson, den man in Teil vier kennenlernt, darf sich mit ihr herumschlagen …

 

 

6. An welchen Büchern arbeiten Sie neben der „Heil mich“ Reihe noch?

 

 

An ganz vielen :D

 

Einmal noch am dritten Teil der „Lustvollen Qualen“ Reihe mit Sebastian Raspe zusammen und dann habe ich ganze viele eigene Projekte, unter anderem die neue Short Story Reihe. Aber auch weitere Erotikbücher sind dabei zu entstehen. 2017 wird somit noch einiges folgen.

 

 

7. Woher stammen die Inspirationen für Ihre Werke?

 

 

Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Mir fallen spontan Geschichten ein, wobei ich eine feste Chatgruppe „die Dreier“, bestehend aus Kate Franklin und Alisha Mc Shaw, die mir sofort Titel und Cover liefern – ich könnte sie dafür küssen und umbringen :D

 

 

8. Gibt es auch mal „Schreiblockaden“ und wie gehen Sie damit um?

 

 

Nein. Wenn ich merke, dass ich gerade nur Blödsinn schreibe, dann nehme ich ein Buch zur Hand und lese. Aber richtige Schreibblockaden hatte ich noch nie.

 

 

9. Wo und in welcher Atmosphäre entstehen Ihre Bücher?

 

 

Ich habe einen Schreibtisch im Wohnzimmer/Essbereich und dort schreibe ich, wie es die Zeit zulässt.

 

 

10. Wie lange brauchen Sie um ein Buch zu schreiben?

 

 

Das kommt drauf an, wie viele Wörter es hat. Eine Short Story mit ca. 15000 Wörtern dauert eine Woche. Ansonsten brauchen wir für ein „Heil mich“-Buch um die vier Wochen, wenn wir stramm jeden Tag schreiben.

 

 

11. Wie läuft der „Entstehungsprozess“ eines Buches bei Ihnen ab?

 

 

Die Idee fällt ein, ich fange an zu schreiben .

 

 

12. Wenn Sie ein Buch beginnen zu schreiben, wissen Sie dann schon wies ausgeht?

 

 

Nein. Ich weiß nur, dass es ein Happy End geben wird. Wie das aber ausfällt entwickelt sich erst beim Schreiben.

 

 

13. Welches war die erste Geschichte die Sie je aufgeschrieben haben?

 

 

Sue – die ich bisher auch nicht fertig gestellt habe. Warum kann ich selbst nicht genau sagen.

 

 

14. Welchen Stellenwert in Ihrem Leben nimmt das Schreiben für Sie ein? Was ist Ihnen sonst noch wichtig im Leben?

 

 

Einen sehr hohen. Nicht nur weil es natürlich auch mein Leben mitfinanziert, sondern weil es absolut erfüllend ist, die Ideen aufs Blatt zu bringen.

 

 

15. Haben Sie selber ein Lieblingsbuch bzw. Autor?

 

 

Obwohl ich selbst eine Niete im „richtigen“ Fantasybereich bin, bin ich nach wie vor von der Triologie „Die Königin der Orks“ angetan.

 

 

16. Wollten Sie schon immer Autor werden?

 

 

Nein, denn die Möglichkeiten des Selbstverlegens war früher nicht gegeben.

 

 

17. Wie alt waren Sie als Sie das Schreiben begonnen haben?

 

 

Ich habe vor etwas über einem Jahr erst angefangen zu schreiben.

 

 

18. Lesen Sie selber viel?

 

 

Früher ganze viel. Mittlerweile nur noch Kurzgeschichten, weil es die Zeit einfach nicht mehr zulässt.

 

 

19. Wo und wie wohnen Sie?

 

 

In einem kleinen Dorf in Hessen.

 

 

20. Haben die Haustiere? Wenn ja, welche?

 

 

Zwei Hunde, vier Katzen und mittlerweile nur noch drei Ratten.

 

 

21. Was macht für Sie die Faszination von Büchern aus?

 

 

Das man in Welten abtauchen kann, die teilweise nichts mit der Realität zu tun haben. In Bücher ist alles möglich. Alles kann, aber nichts muss

 

 

 

Vielen Dank für Ihre Zeit, ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg und einen Schönen Tag.

 

 

 

Ich bedanke mich, dass ich die Fragen beantworten durfte. Es hat mir wirklich Spaß gemacht. Vielen Dank!